Galapagos - Quito - Costa Rica
So, und hier noch ein kurzer (und wahrscheinlich letzter) Beitrag, der Vollständigkeit halber:
In Guayaquil (an der Küste von Ecuador) war’s dann auf einmal heiss - nach so langer Zeit in den kühlen Anden fast ein bisschen zu heiss.. Zwei Abende resp. ein Tag genügten, um die Stadt zu sehen (abends war die Stadt ausgestorben, tagsüber sind die Iguanas im Stadtpark die grösste Attraktion). Von da aus gings per Flugzeug raus zu den Galapagos- Inseln: Am ersten Nachmittag zeigte uns die schöne Mary den schönen weissen Strand in der Tortuga Bay - das waren zu viele Eindrücke aufs Mal für Andy, welcher an diesem Abend mit Fieber flachlag.. Tags darauf trafen wir uns mit der Gruppe unseres Schiffs Guantanamera und machten ein paar Besichtigungen (Riesenschildkröten, Charles Darwin-Station, Arzt für Andy) auf der Isla Santa Cruz, am Abend stachen wir mit der
Guantanamera in See. Route: Rábida - Bartolomé - Genovesa - North Seymour - Baltra. Über Wasser gabs da haufenweise Vögel, Iguanas, Seelöwen zu sehen, unter Wasser (3 Tauchgänge) Schildkröten, Haie, Mantas, und wieder Seelöwen.. Nach der Schiffstour blieben wir noch einen weiteren Tag auf der Insel Santa Cruz (gibts etwas Gediegeneres als Hummer essen im Angermeyer’s Point?), bevors dann zurück nach Quito ging.
Einen Tag Stadtbesichtigung und zwei Karaoke-Nächte später war wieder mal etwas Sport angesagt: Downhill-Biking vom Vulkan Pichincha. Coole Singletrails, herausfordernde Kiesstrasse - sensationelle Biketour.
Leider übersehe ich am Ende einen Bump auf der Kantonsstrasse.. tags darauf kann ich das Spital jedoch bereits wieder verlassen. Den Flug nach Costa Rica müssen wir jedoch ein paar Tage verschieben - das gibt Andy ein paar Nächte mehr die Gelegenheit, den Ecuadorianerinnen seine Salsafiguren beizubringen, während ich mich auf die Suche nach einer neuen Kamera (die alte hat den Sturz nicht überlebt) und Hemden (geht besser zum Anziehen über das gebrochene Schlüsselbein) mache.
Wir schaffen’s dann aber doch noch nach Costa Rica, und fahren vom Flughafen direkt an die Pazifikküste nach Jacó: Bekannt wegen den richtigen Wellen für Surflektionen, berüchtigt wegen Drogen und Prostitution. Unglaubliche Szenen.. wir wurden noch nie von so vielen schönen Frauen angelächelt… Die paar Tage an der Beach sind die letzten Ferientage für Andy - er surft, ich lese Bücher.
Zurück in San José gibt’s nochmals eine letzte Salsa- /Merengue- /Reggaeton- Session im Castro’s, tags darauf fliegt Andy leider bereits wieder zurück in die Schweiz.
Mir bleiben 10 Tage, bis Sabine nach Costa Rica kommt. Die verbringe ich zur Hauptsache an der Karibikküste (in “laid-back” Cahuita und Puerto Viejo), wo - verglichen mit Jacó an der Pazifikküste - die Gringo-Population etwas geringer, die Strände schöner, und die Wellen grösser sind (nichts für Surfanfänger, aber ich kann eh noch keinen Sport treiben). Dafür ists etwas regnerischer, und heiss, und feucht, so richtiges Schwitzklima.. Wieder zurück im kühleren San José mache ich noch etwas Stadtbesichtigung, Cindy zeigt mir Heredia und einen Vergnügungspark, und ich organisiere noch ein Auto für das gemeinsame Reisen mit Sabine. Und heute ist’s soweit: Am Abend kommt hol ich sie vom Flughafen ab, ab morgen geht’s per 4×4 ab die Post.. knapp vier Wochen rumkurven in Costa Rica!
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Resumen en español:
En Guayaquil mi primo Andy y yo nos quedamos por dos noches (un día), que es suficiente para ver la ciudad - casi no hay vida nocturna al principio de las semanas, y durante los días las iguanas en el parque son la cosa más interesante para ver. En avión fuimos a las islas de Galapagos, donde visitamos la bahía de las tortugas por la primera tarde. Desafortunadamente Andy cayó enfermo, pero pese a eso nos juntamos al día siguiente con el grupo de nuestra nave “Guantanamera”, para visitar las tortugas gigantes y la estación científica de Charles Darwin en la isla Santa Cruz. Por la noche nos hicimos a la mar, haciendo la ruta: Rábida - Bartolomé - Genovesa - North Seymour - Baltra durante los días siguientes. En las islas miramos un montón de aves, iguanas y lobos marinos, bajo el agua encontramos tortugas, tiburones, mantas, y más de los lobos locos.. Después de esta tour preciosa nos quedamos un día más en las islas, para hacer unos buceos adicionales.
De vuelta en Quito caminamos un día por el barrio viejo de la ciudad, cantamos unas noches en bares de karaoke, y hicimos otra tour chévere de downhill biking, donde al final desgraciadamente omití un “policía muerte”.. pero por suerte ya pude salir del hospital al día siguiente. Debido a este incidente tuvimos que aplazar el vuelo para Costa Rica por unos días, que dio ocasión a Andy de bailar Salsa unas noches más, mientras que mi actividad principal era buscar una nueva cámara (la otra rompió durante el accidente) y recuperar fuerzas.
Llegado en San José seguimos adelante directamente a Jacó, un lugar ubicado en la costa del Pacífico, bien conocido por sus olas perfectas para aprender surfear.
Aquellos días fueron los últimos días de vacaciones para Andy, los cuales él estuvo pasando surfeando mientras que yo estuve leyendo libros…
De vuelta en San José las Ticas Cindy y Karol nos sacamos a pasear una última noche de baile en Castro’s - al día siguiente Andy regresó a Suiza. Yo fui por unos días al Caribe, a los pueblos Cahuita y Puerto Viejo, dónde hay playas hermosas para descansar y disfrutar la vida, siempre con un libro divertido en la mano, aún no haciendo deportes para proteger mi clavícula rota. Y aparte de eso, no había clima para hacer ejercicio: Al principio llovió bastante, luego hizo mucho sol y calor, con aire húmedo - clima para haraganear. Luego regresé a San José, dónde Cindy se escapó de un día de trabajo para mostrarme Heredia y el Pueblo Antiguo - gracias chica! También tuve que hacer unas preparaciones para la llegada de Sabine, como alquiler un 4×4, estudiar la guía, etc. El jueves pasado, Sabine llegó a Costa Rica, y desde entonces estamos viajando juntos en este país hermoso!
Quito ist cool.. wieder mal so eine Stadt (wie auch Cusco), von der aus man unzählige Sachen unternehmen kann! Die Altstadt ist sehenswert (UNESCO geschützt), in der Nacht sogar wunderschön beleuchtet, in “Gringolandia” (Mariscal-Quartier) gibts bzgl. Gastronomie und Nachtleben alles, was das Herz begehrt, und die umliegenden Vulkane, Nebelwald (zw. Quito und Westkueste) und Dschungel (Richtung Amazonasbecken im Osten) fordern geradezu auf,
aktiv zu sein! Also wieder nichts mit ausruhen… zwei
Vor einer Woche ist Andy ebenfalls nach Quito gekommen. Da unser Programm relativ vollgestopft ist, haben wir keine Zeit verloren und sind am ersten Tag nach seiner Ankunft sogleich gen Süden gefahren: Baños war unser erstes Ziel, von wo aus wir für zwei Tage in den Dschungel von Ecuador (in der Nähe von Puyo) gingen. Diesmal gabs zwar keine Tarantulas und keine Kaimane mehr, dafür hatten wir viel Spass mit Papageien, Affen und 
hier in Cuenca, ebenfalls eine UNESCO geschützte, sympatische Stadt, versuchen uns etwas zu erholen (schwierig, da Andy’s Salsa-Künste v.a. in der Nacht auf ihre Rechnung kommen), und ab und zu doch noch etwas Kultur einzubauen (heute haben wir z.B. eine Kirche angeschaut!). Morgen ist eine Tour gebucht, wo wir eine Inka-Stätte und einen Markt in der Nähe von Cuenca besuchen werden, bevor’s dann am Montag an die Küste nach Guayaquil geht, von wo aus wir unseren Galapagos-Trip starten werden.
Und am Sonntag gings dann gen Norden: Flug nach Calama, wo man sich zuerst einmal ziemlich müde fühlt, bis man darauf hingewiesen wird, dass man sich auf ca. 2300 m.ü.M. und in einer der trockensten Gegenden der Welt (Achtung, in nächster Zeit kommen haufenweise Superlative vor) befindet, und dieser Klima- und Druckwechsel macht den meisten etwas zu schaffen. Besuch der
Und dort beginnt auch die Tour nach Bolivien: Am Samstag morgen gehts los, per Bus werden wir 12 Touris, welche sich für diesen Trip gemeldet haben, hinauf an die bolivianische Grenze verfrachtet, und nach dem Einreisestempel werden wir auf zwei Jeeps aufgeteilt, welchen wir unser Schicksal in den nächsten Tagen in die Hände legen. Wobei die bolivianische Familie, welche das fahren und kochen übernimmt, einen sehr sympatischen Eindruck macht.
Besuch einer Insel mit Kakteen, Fussballmatch “bolivianische Touri-Führer” gegen “Rest der Welt” (hat schon mal jemand Fussball in dieser Höhe gespielt? Das geht ganz schoen an den Kreislauf… und auch der Fussball ging dabei hops, hatte wohl etwas Überdruck), danach Museum, Salzgewinnung. Am Ende der Tour sind wir in
Dann beginnt langsam der Zersetzungsprozess der Truppe: Priska, Geraldine, Søren, Kasper und Moritz gehen nach der Minentour weiter nach
Bariloche war denn auch der Ort, wo Schelbi und ich uns wie geplant trennten: Während es ihn an die Ostküste zog (Buenos Aires, und danach Richtung Norden zu den Brasilianerinnen), ging ich wieder zurück nach Chile. Da gibt es so eine Route von Bariloche (AR) nach
Nach all dem, was wir zusammen durchgemacht hatten, und uns dadurch sehr nahe gekommen waren, mochten wir uns nach drei Tagen nicht bereits trennen, d.h. ich mietete den kleinen Fiat noch einen zusätzlichen Tag, um eine Tour rund um den grossen See (
dann die Durchsage kam, dass das Licht abgelöscht werden muss, weil sie zu wenig Diesel getankt hatten, allerdings wurde es dann trotzdem nicht abgelöscht. (Wahrscheinlich hat der Lichtschalter nicht funktioniert.) Am Abend war dann dieser Event (eine Messe) bei Gracia y Paz, ca. 1000 Leute (gem. Zeitung von heute), grosse Bühne, gute Predigt, Band mit ergreifender Musik, die ganze Halle machte begeistert mit. Ungewöhnlich für eine christliche Messe, aber sehr eindrücklich.
Por que el auto me gustó tanto, lo alquilé un día adicional, para ir al Lago Llanquihue y para visitar Frutillar y su Museo Colonial Alemán, Puerto Octay, Ensenada. Por la noche, para recuperar fuerzas, fui a tomar algunas con los amigos de CHILEXPRESS en Puerto Montt, en un pub con música en vivo. Harry aun escribió una oración, el cantante la leyó en frente de toda la gente, y después cantaron un himno de Puerto Montt para mi… Harry, Geovanni y los otros amigos: Yo pasé super buen tiempo con ustedes, ¡muchas gracias!
Die einzige nennenswerte Panne trat beim Versuch auf, die berühmten Felstürme (Torres) rot leuchtend bei Sonnenaufgang zu sehen: Erstens standen wir etwas zu spät auf, um rechtzeitig - naemlich deutlich vor Sonnenaufgang - oben zu sein, und zweitens musste Schelbi unterwegs noch ein dringendes Geschäft erledigen, worauf er die Torres nicht einmal mehr rot schimmernd zu Gesicht bekam.. ziemlich verschissen…
Und was diesbezüglich hier unten in Südamerika abgeht, von dem hatte ich vorher keine Ahnung. Der seit über 120 Jahren verjährte Pazifische Krieg (Chile gegen Bolivien und Peru) ist immer noch allgegenwärtig; Chilenen können die Peruaner und Bolivianer nicht leiden, und umgekehrt. Noch immer gibts Diskussionen um Landesgrenzen. Auch zu Argentinien besteht ein gespaltenes Verhältnis. Die Entwicklungen rund um Venezuela (Hugo Chavez) verlangen jetzt noch verstärkt politische Bekenntnisse, Bündnisse werden geschmiedet, alte Feindschaften werden wieder aktuell. Politisch gesehen eine ausserordentlich spannende Zeit!
Zwischendurch ein Blick auf die Unterlagen, hier mal ein Verb konjugieren, dort ein Wörtli repetieren - so einfach geht das